Eine Einladung, die (I)Logiken des Spiels zu erkunden: strategisch, intuitiv, kollektiv. Spielen als soziale Praxis und Raum der Begegnung.
Spiele begleiten uns durch den größten Teil unseres Lebens. Schon als Kinder lernen wir durch das Spielen. In der Jugend wird es zu einem zentralen Bestandteil unserer Sozialisation und unserer Fähigkeit zu komplexem Denken. Auch im Erwachsenenalter bleibt das Spiel ein wichtiger Teil unserer Lebensqualität.
Die Formen des Spiels sind so vielfältig wie der menschliche Einfallsreichtum selbst: Es gibt individuelle und kollektive Spiele, Strategie-, Logik- und Instinktspiele, Wettbewerbs- und Kooperationsspiele, bewegungsintensive und ruhige Spiele – analoge ebenso wie digitale.
Die Internationale Bibliothek der Dinge lädt im Rahmen ihres Ansatzes, alltägliche Praktiken aus unterschiedlichen Lebensrealitäten erfahrbar zu machen, dazu ein, gemeinsam zu spielen. Auf dieser Reise durch Spielwelten aus verschiedenen Teilen der Erde stehen sowohl strategische Spiele wie Mahjong aus Hongkong oder Congkak aus Malaysia als auch intuitive Spiele wie Five Stones aus Singapur oder Rana aus Bogotá zur Verfügung.
Wir laden Sie ein, sich von den (Un-)Logiken des Spiels leiten zu lassen und neue Formen des Verstehens, Fühlens und In-der-Welt-Seins zu entdecken – in einem offenen Workshop für alle.
Offenes Spieltreffen, ohne Anmeldung mit Ruben Manuel (Künstler, Kulturproduzent und Forscher) und Andrea Aranda (Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin)
Veranstaltungsort
Heinrich-Böll-Bibliothek Greifswalder Straße 87 10409 Berlin