Eröffnung: Freitag, 4. Dezember 2026, 19 Uhr Kurator*innen: Marius Babias, Krisztina Hunya
Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) präsentiert die erste Einzelausstellung der Künstlerin Gala Porras-Kim in Deutschland. In ihren Arbeiten beschäftigt sich Porras-Kim mit der Wechselwirkung zwischen Objekten, den materiellen wie rituellen Bedingungen ihrer Entstehung und den Konventionen, die ihre Sammlung, taxonomische Einordnung, Konservierung und Präsentation in Ausstellungen regeln. Ausgehend von der inszenatorischen Macht des Museums sucht sie das Bewusstsein für dessen Codes zu schärfen und versteht Sammlungsobjekte als Speicher sich fortlaufend entfaltender Beziehungen menschlicher wie nicht-menschlicher Akteure. Für ihre Ausstellung im n.b.k. entwickelt Porras-Kim eine Werkschau basierend auf neuen und bereits existierenden Arbeiten, darunter Zeichnungen, Installationen und Videos.
Gala Porras-Kim (*1984 in Bogotá) ist eine kolumbianisch-koreanisch-US-amerikanische Künstlerin und lebt in Los Angeles. Seit 2025 hat sie die angesehene MacArthur Foundation Fellowship inne. Im Rahmen der Venedig Biennale 2026 bespielt sie den Pavillon für Angewandte Kunst, ein Sonderprojekt des Victoria and Albert Museum, London. Einzelpräsentationen ihres Werks waren zuletzt u. a. im Museum delle Civiltà in Rom (2025), im MOCA Cleveland (2025), im MUAC Mexico (2024) und im National Museum of Modern and Contemporary Art, Seoul (2023), zu sehen.