Angefangen hat alles mit einem Grammophon. Dann kamen die Schellackplatten, eine nach der anderen. Dann die Bücher. Dann das Wissen und das „noch mehr wissen wollen“. Und noch mehr Patten. Filme. Und Geschichten. Es geht um die Anfänge – durch das Grammophon zieht Enrico Caruso in die Wohnzimmer der Welt ein. Er wird der berühmteste Tenor in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts; ob er der Beste war kann man nicht sagen. Dass man die wirkliche stimmliche Qualität Carusos aufgrund der unzureichenden Aufnahmetechnik nicht ergründen kann, macht sein Vermächtnis umso geheimnisvoller. Doch darum geht es nicht. Es geht um eine Idee. Und darum, eine Geschichte zu erkunden. Er geht darum, Geschichten zu erzählen. In eine Zeit, in ein Leben einzutauchen. Wie man damals mit ihm umging, wie man heute mit ihm umgeht. Mit ihm und dem Grammophon. Wie ist es, so berühmt zu sein? Wie ist es, für eine Stimme zu leben?
Öffnungszeiten: Freitags bis Sonntags 15 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung Wo: COPYRIGHTberlin uqbar kronenboden Schwedenstraße 16 UBahn: Osloer Straße