Was bleibt, wenn eine Welt verschwindet? Und was bedeutet es, anders zu sein, wenn die Gesellschaft dafür keinen selbstverständlichen Platz bietet? Anja ist 15, als 1989 die Mauer fällt. Aufgewachsen in der DDR, erlebt sie den Umbruch hautnah. Sie wird Punk, verliebt sich in ihre erste Freundin und erlebt die rechte Gewalt der sogenannten Baseballschlägerjahre. Das Bandentheater verbindet biografisches Theater, Artistik am Chinese Pole, Livemusik und Video zu einer lebendigen Inszenierung über Wende, Freiheit, Queersein, Demokratie und das Erwachsenwerden in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen. Gerade angesichts des heutigen Rechtsrucks lädt das Stück Jugendliche dazu ein, eigene Fragen und Perspektiven einzubringen.
Im Anschluss an die Vorstellungen gibt es moderierte Publikumsgespräche. Für Schulklassen ist der Eintritt frei.