Am Mittwoch, dem 13. Februar 2013 zeigt der Konvent an der Reformationskirche ab 20 Uhr auf der über 20qm großen Leinwand wieder großes Kino. In dieser Woche erinnern wir mit unserem Film an die Widerstandskämpferin Sophie Scholl, die vor 70 Jahren hingerichtet worden ist. Zusammen mit anderen Mitgliedern der „Weißen Rose“ hatte sie mutig Widerstand gegen die Nationalsozialisten geleistet. Dafür musste sie mit dem Leben bezahlen. Am Tage ihrer Verurteilung und Hinrichtung am 22. Februar 1943 hat sie gegenüber ihrem Richter ihr Tun so begründet: „Einer muss ja doch mal schließlich anfangen.“ Dieser Satz gilt noch heute. An das Vermächtnis von Sophie Scholl und der Weißen Rose wollen wir mit dem Film erinnern, den wir am 13. Februar zeigen. Darin werden die letzten Tage im Leben von Sophie Scholl nachgezeichnet. Julia Jentsch wurde für ihre Darstellung der Sophie Scholl mit dem Silbernen Bären der Berlinale ausgezeichnet, außerdem war der Film für einen Oscar als bester nicht-amerikanischer Film nominiert. Für Hörgeschädigte und Gehörlose zeigen wir den Film mit Untertiteln. Wir freuen uns, Euch zu diesem besonderen Filmabend in der Reformationskirche begrüßen zu dürfen.