Mit dem Ende der Regierung von Präsident Felipe Calderón ist gleichzeitig die zwölfjährige
Kontrolle des Präsidentenamtes durch die konservative Partido Acción Nacional (PAN)
beendet worden. Als Sieger aus den Wahlen im Juli 2012 ging die Partido Revolucionario
Institucional (PRI) und ihr Kandidat Enrique Peña Nieto hervor. Für manche Beobachter
bedeutet dies eine Restauration des Autoritarismus der Vergangenheit, während die neue Regierung ihren Schwerpunkt in der Erneuerung des Landes durch grundlegende Strukturreformen sieht. Rund 100 Tage nach Regierungsantritt zieht Prof. Dr. Günther Maihold (Stiftung Wissenschaft und Politik) eine erste Bilanz über das Reformprogramm und die neuen Politikansätze im Bereich Sicherheit, Wirtschaft und Außenpolitik.
Anschließend Diskussion. Moderation: Peter B. Schumann.
Freitag, 22. 2. 2013
19.00 Uhr
Ibero-Amerikanisches Institut
Simón-Bolívar-Saal
Sprache: Deutsch
Eine Veranstaltung der Freunde des IAI und des Ibero-Amerikanischen Institutes