„Franz ist ein Poet mit einer sehr charakteristischen Stimme. Eine Mischung aus Serge Gainsbourg und Leonard Cohen. Er besitzt die Fähigkeit, das Publikum mit ganz wenigen und unprätentiösen Gesten zu unterhalten” (Jury des Jugend Kulturell Förderpreises 2012)
Wäre Franz Whites erstes Album eine Reise, wäre es ein Trip per Anhalter, mit
Rucksack und Akustikgitarre im Gepäck – unbeschwert und einfach. Sein
neues Album „Colour Me“ gleicht eher einer rasanten Fahrt, vorbei an
hübschen Mädchen, Bäumen, Kathedralen, durch den urbanen Dschungel und
wieder raus aufs freie Feld. Das Schöne dabei ist, dass Franz White sich
nicht nur auf seine außergewöhnliche Stimme verlässt, sondern auch sichtlich
Freude daran hat, mit neuen Klängen und Elektronik herumzuspielen.
Die Songs sind erwachsener geworden, die Arrangements komplexer. Nicht jedem
Mann würde man die fast naive Offenheit verzeihen, mit der er von kleinen
Alltagsbegebenheiten und seiner zarten Liebe singt. Aber Franz White
beherrscht die Verletzlichkeit des Indie Pop wie kein anderer.