Mit dem Zweiten sieht man anders. Vom zweiten Film sagt man, dass er der schwerste sei. Sich den Zehn Geboten zu stellen, bedeutet in der zweiten Ausstellung zu diesem Thema in diesem Jahr aus einem Assoziationsraum ein Netzwerk ohne Zentrum zu bilden. Verwinkelte Fragen so in Stellung zu bringen, dass unterschiedlichste Blickwinkel nicht einfache Antworten provozieren, sondern Bilder in einen Zusammenhang stellen. Die Möglichkeit der zu Gebote stehenden Mittel ist nicht, Kunst zur Illustration zu benutzen für ethische oder moralische Kriterien, sondern Kategorien von Bildlichkeit in einen Zusammenhang zu stellen, der den Kontext vom Gegenstand trennt, um beides anders, vielleicht auch Anderes zu sehen.
Ein Ausstellungsprojekt von Eugen Blume, Matthias Flügge, Frizzi Krella und Mark Lammert
Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages