„Nackte Verfremdung" Fotografie und Malerei in Öl und Acryl
Die Ausstellung in der Aktgalerie in Berlin Friedrichshain Krossener Str. 34 vom 07.-30. März 2014 ist eine Gemeinschaftsausstellung zweier Künstler. Gudrun Angelika Hoffmann, eine Stahnsdorfer Kunstmalerin präsentiert Aktbilder in Öl und Acryl. Die Ölbilder basieren auf einer Renaissancetechnik des Mittelalters. Dadurch erhalten die Körper eine durchscheinende, greifbare Realität, die z.T. mit einer modernen Technik verfremdet wird. Die Acrylwerke sind von der expressiven Arbeitsweise der Künstlerin geprägt. Alle Bilder basieren auf Aktstudien an lebenden Modellen. Die Bildnisse vermitteln einen freien, anmutigen Umgang mit dem Thema der Nacktheit. Weitere Sujets expressiver, abstrakter Werke findet der Interessent auf der Homepage www.Gudrun-Angelika-Hoffmann.de
Der Berliner Digital-Künstler Helmuth Grötzebauch führt den Besucher in eine virtuelle Welt von Aktfotografien. Reale Fotos und der Erhalt der eigentlichen weiblichen Kontur des Modells spielen eine wichtige Rolle bei der digitalen Bearbeitung der Fotografie. Körperformen und Hintergründe werden bei den Werken teilweise aufgelöst, durch neue Strukturen ersetzt und erscheinen in einem neuen Lichte für den Betrachter. Die künstlerische Verfremdung führt zu Transparenz und Leichtigkeit und zu einem surrealistischen Ausdruck des neuen Bildes mit Ästhetik und Farbenspiel als begleitende Randerscheinung. Die Werke von Helmuth Grötzebauch in dieser Ausstellung werden sowohl als Druck auf Acrylbasis als auch als Beamerbilder präsentiert, die jeweils in der Größe bis 120x80 cm „on demand" bestellt werden können. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Katalog mit den Werken beider Künstler.