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Kazaguruma-Demo zum Fukushima-Jahrestag

Pariser Platz 1 10117 Berlin - zum Stadtplan
Samstag 08.03.2014 - Anfangszeit: 13:00 Uhr
Kategorie: International
Zum 3. Jahrestag der FUKUSHIMA-Katastrophe wollen wir gegen Atomkraft demonstrieren.
Start ist am Brandenburger Tor!

Kommt zahlreich zu unserer Demo und bringt ein KAZAGURUMA ("Windrad" auf Japanisch) mit, wir haben auch viele gebastelt. Es ist ein Symbol für die Erneuerbaren Energien und den Widerstand, denn es dreht sich nur GEGEN den Wind.


Wir bitten um Eure Unterstützung! Eine klare und laute Stimme aus Deutschland ermutigt die Anti-Atomkraft-Aktivist*innen in Japan.

Abschaltung aller Atomanlagen weltweit!

Forderungen an die japanische Regierung:

Verzicht auf die Wiederinbetriebnahme aller Atomkraftwerke (AKWs) sowie den Bau neuer AKWs in Japan, das heißt den konsequenten Ausstieg aus der Atomenergie,
kein Export von Atomtechnologie,
die Stilllegung der Wiederaufbereitungsanlage und des Schnellbrüters „Monju",
der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien und Investitionen in Energieeffizienz,
verantwortungsvolle und effektive Maßnahmen (einschließlich der Inanspruchnahme internationaler Hilfe), um weitere Verseuchung in und um Fukushima zu verhindern, insbesondere auch um den weiteren Abfluss von Radioaktivität in den Pazifik endlich zu stoppen,
finanzielle Unterstützung für umsiedlungswillige Menschen, vor allem Familien mit Kindern, aus dem verseuchten Gebiet,
keine staatlichen Anreize für die Rückkehr in die verseuchten Gebiete, auch nach der Dekontamination,
die strenge Kontrolle für die Umsetzung der angemessenen Entschädigungen durch Tepco,
Unterstützung für die Betroffenen der Atomkatastrophe von Fukushima, z.B. durch die schnelle inhaltliche Konkretisierung des Versorgungsgesetzes, sowie häufigere Gesundheitsuntersuchungen und Behandlungen (inklusive psychischer Erkrankungen) der Betroffenen, vor allem von Kindern und Liquidatoren,
eine angemessene Bezahlung für die AKW‐ und Dekontaminierungsarbeiter sowie ein Stopp der Ausbeutung durch Zeitarbeitsfirmen und japanische Mafia‐Strukturen,
eine der Gefährlichkeit entsprechende Behandlung und Lagerung des Atommülls von den Aufräum‐ und Rückbauarbeiten am AKW Fukushima Dai‐ichi,
Beseitigung und sichere Lagerung der provisorisch gelagerten kontaminierten Erd‐ und Schuttmassen einschließlich deren Asche,
eine transparente Informationspolitik und die Rücknahme des Geheimhaltungsgesetzes betreffend aller Atomkraftangelegenheiten.

von: Rotschopf

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin