Die Originalität der Form, die Aktualität der Postmoderne, das Objekt als Illustration einer konzeptuellen Idee? Diese und andere Fragen reflektieren die Kuratoren Matyáš Chochola und Alexandr Puškin in diesem Ausstellungsprojekt mit Werken tschechischer und deutscher Künstler.
Bilden wir ein Kompositum, das keinen logischen Sinn macht, so entsteht die Chance einer Neuauffassung der Bedeutung der ursprünglichen Wörter, oder einer Re-Interpretation deren Wechselbeziehungen. Dann kann die Qualität der Information durch die Qualität der Variierbarkeit von Beziehungen ersetzt werden.
Wenn wir mit realen Gegenständen auf eine irreale Art und Weise umgehen, entsteht die Möglichkeit einer erahnten Unklarheit und einer neuen Unverständlichkeit. Es ist einfach das Prinzip der Wahrsagung des Unbekannten. Kunstwerke, als Projektoren von Hologramm-Ideen, werden zu Orakelsteinen. Ihre Interpretation müssen wir selbst begreifen. Sie sind als Fata Morgana am Horizont der Wüste...
Mit: Kalin Lindena, Marek Meduna, Stanislava Karbušická, Dirk Bell, Eva Berendes, Martin Kohout, Barbora Fastrová, Roman Liška