Die 12.Klasse der Waldorfschule Märkisches Viertel lädt herzlich zu dem Theaterstück "Die Schule der Diktatoren" von Erich Kästner ein. Die Komödie beschreibt die politische Situation in einem fiktiven Land, in den menschliche Marionetten genormt und dressiert werden. Von diesen Marionetten wird immer jeweils eine dem Volk als Diktator präsentiert. Die eigentliche Macht haben jedoch vier Drahtzieher, die den Diktator bei der kleinsten Eigenwilligkeit oder nach einem Attentat beliebig austauschen können, ohne dass das Volk etwas merkt. Der Versuch, diesem diktatorischen System ein Ende zu setzen, bleibt erfolglos. Zwar wird das alte Regime gestürzt, unter dem Deckmantel des Umbruchs entsteht jedoch eine neue Diktatur. Der Autor Erich Kästner (1899-1974) übt mit der 1956 geschriebenen Komödie zeitlose Kritik an jeglicher Diktatur. Er zeigt mit dem Stück, wie Machtstrukturen funktionieren können und wie ganze Menschenmassen in die Irre geführt werden. "Das Thema [...] ist, leider, nicht veraltet. Es gibt chronische Aktualitäten." In einem vierwöchigem Theaterprojekt hat die 12.Klasse das Stück unter Leitung des Regisseurs Ronny Parthaune geprobt sowie Kostüme und Requisiten organisiert. Das Ergebnis wird nun an der Schule, in der Treuenbrietzener Straße 28 im Märkischen Viertel Berlin aufgeführt. Premiere ist am 27.03. um 20 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. EINTRITT IST FREI! Aufführungstermine: 27. März 20 Uhr 28. März 20 Uhr 29. März 18 Uhr.