Unter dem Thema NEVER ENDING :::::: startet die Künstlerin Carola Rümper am 9. Juli ihre Residence in der Montagehalle im Berliner Bezirk Wedding mit der gleichnamigen Ausstellung. Die Künstlerin wird einen Monat lang den Rümperiens im Wedding nachspüren und eine Langzeitforschung durchführen. Rümper erforscht die Lebensform der RÜMPERIENS bereits seit mehreren Jahren. Es handelt sich um speziell geformte Wesen, meist geprägt durch einen Corpus mit unterschiedlichen Tentakeln. Besonders auffallendes Merkmal ist die schwarze Außenhaut. Ihre Größe ist variabel, es wurden bisher Exemplare in der Größe zwischen 5 und 20 cm beobachtet. Es gibt kein vorne und hinten, kein oben und unten Die Fortbewegung findet in schnellen, wendigen Bewegungen zu allen Seiten statt. Die Rümperiens sind sehr scheu, allerdings lässt ihre natürliche Neugierde sie immer wieder in den Lebensraum der Menschen eindringen.Um die Population in ihrer Komplexität darzustellen, arbeitet Carola Rümper interdisziplinär. Einzelne Exemplare der Population werden als dreidimensionale Objekte nachgebildet. Forschungserkenntnisse werden in Textsammlungen zusammengefasst und in „dokumentarischen“ Fotografien visualisiert. Projekte im öffentlichen Raum fordern die Bevölkerung auf, sich an der Forschungsarbeit zu beteiligen oder den Rümperiens im öffentlichen Raum nachzuspüren.