Schmidts akustischer Minimalismus holt sich die Inspiration bei Chanson und Songwriter-Pop. In seinen Texten hat er eine persönliche poetische Sprache gefunden, die ohne ein Gramm Fett auskommt. Jenseits von Produktion und Sound klingen die Lieder zeitlos, der Hitze der Jugend entwachsen. Für den rhythmischen Flow sorgen akustische Gitarre und Klavier. Es dürfen aber auch mal ein warmer Retro-Synthie oder eine Hammondorgel dazukommen, wenn sie zur Geschichte des Songs passen. Am Ende ist es die gute Story, auf die es ankommt. Nur keine Angst vor ein wenig Pathos: In den meisten Songs geht es nun mal um große Gefühlen. Deshalb ist es für Schmidt umso wichtiger, nicht mit den immergleichen großen Worten davon zu erzählen. Ausnahmsweise Zweifelsfrei etwa ist so ein Lied, das wie ein gesungener Heiratsantrag daherkommt. Allerdings singt hier ein Wackelkandidat, einer, der sich auskennt mit biographischen Bruchlandungen. Wenn sich so jemand mal sicher ist, berührt das umso mehr.Weitere Infos unter www.andreschmidt.net Eintritt frei - Spende erbeten