Japanische Tuschmalerei als Inspiration und Weg Ausstellung von Uta Wilczok
Jahrhunderte alt ist die Kunst der Tuschmalerei, vor etwa 800 Jahren von China nach Japan gelangt, in ihrer Essenz als sumi-e (schwarze Tusche Malerei) von Zen-Buddhisten zu höchster Meisterschaft gebracht. Und ich - in Kreuzberg? Warum? Warum nicht? Sie haben mich gefangen, diese jagenden Striche, ihre Kraft, Eleganz, Harmonie und Heiterkeit. Sie geben mir Schönheit und Weisheit.Vor drei Jahren begann ich, Unterricht zu nehmen bei der sumi-e Meisterin Rita Böhm – so wie es in den fernöstlichen Künsten üblich ist, durch direkte Unterweisung zu lernen, von Herz zu Herz. Die Technik üben – konzentriert, wach, den Blick für den Geist der Dinge und Wesen schärfen, ihnen mit Respekt und Achtsamkeit begegnen und das als inneren Weg begreifen.Im Sinne von Matsuo Basho (Dichter, 1644-1694) ist es ganz einfach: Der Tropfen Schwarz. Ein Frosch springt heraus. Oh! Das Geräusch des Pinsels.