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Audio-Visuelle Ausstellung 'Migration nach Berlin – Jetzt bin ich hier'
Einschränkung: Geöffnet mindestens zwei Stunden vor den jeweiligen Abendveranstaltung.
Freitag 15.07.2016
bis Mittwoch 27.07.2016
Audio-Visuelle Ausstellung 'MIGRATION nach Berlin – Jetzt bin ich hier'
Ort: Vierte Welt Kollaborationen | Adalbertstr. 96 | Galerie 1.OG | U-Bahnhof Kottbusser Tor
Täglich sind MigrantInnen und Geflüchtete in Deutschland in den Medien. Häufig wird über sie berichtet, ihre persönliche Sicht wird dabei oft außer Acht gelassen. In dieser audio-visuellen Ausstellung kommen Menschen zu Wort, die zu unterschiedlichen Zeiten, von verschiedenen Orten und aus diversen Gründen nach Berlin gekommen sind. Sie zeigen ihre persönlichen Arbeiten zum Thema 'MIGRATION nach Berlin – Jetzt bin ich hier'. Für ihre Darstellungen verwenden sie Audio, Foto, Zeichnungen oder Video. Wie nehmen sie Berlin wahr? Welche Momente und welche Perspektiven wählen sie? Welche Geschichten erzählen sie? Die Ausstellung wird von einem täglich wechselnden Programm begleitet, das neben musikalischen und künstlerischen Veranstaltungen auch Platz für Diskussionen und Begegnungen bietet. Die vollständige Programmübersicht wird auf Facebook (https://www.facebook.com/refugeereport/?fref=ts) und der Webseite der Vierten Welt (http://www.viertewelt.de/aktuell/index.html) veröffentlicht. Ausgangspunkt der Ausstellung ist das Projekt Refugee Report (http://refugee- report.de/). Seit Oktober 2013 bietet es eine Plattform für die Stimmen von geflüchteten Menschen. Das Thema und Sprache der dort veröffentlichten Audioaufnahmen werden von den SprecherInnen vollkommen selbst bestimmt und anschließend weder gekürzt noch bearbeitet.
Hier ist das Programm in voller Länge
15.7., Freitag: VERNISSAGE Öffnung der Ausstellung: 18:00 Uhr
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16.7., Samstag: Film: Work in Progress: Screening einer Arbeitsprobe des Dokumentarfilms „Ali“
Öffnung der Ausstellung: 15:00 Uhr
Beginn der Veranstaltung: 20:00 Uhr
'Ali' (Arbeitstitel) ist ein Dokumentarfilm, der einen jungen, in Berlin lebenden Mann aus Niger durch seinen Alltag begleitet. Der Protagonist selbst führt die Kamera und gibt damit einen persönlichen Einblick in sein Leben. Bei der Ausstellung "Migration nach Berlin – Jetzt bin ich hier" zeigt das Filmteam zum ersten Mal eine Arbeitsprobe und lädt dazu ein, den Film durch Diskussionen und Anregungen aktiv mitzugestalten.
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17.7., Sonntag: Vortrag: Strassengezwitscher: Liveticker gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und Filmvorführung: Wir sind jung. Wir sind stark.
Öffnung der Ausstellung: 14:00 Uhr
Beginn der Veranstaltungen: 18:00 & 20:00 Uhr
18:00 Uhr: Im März 2015 riefen die beiden Dresdner Johannes Filous und Alexej Hock „Straßengezwitscher“ ins Leben. Der Twitter-Kanal @streetcoverage erregte mit Livetickern von fremdenfeindlichen Kundgebungen in Freital, Heidenau oder Clausnitz viel Aufsehen und stieß zu Hochzeiten fremdenfeindlicher Proteste notwendige Diskurse an. Heute erreicht “Straßengezwitscher” mit Redaktionen in Dresden, Leipzig und Chemnitz Millionen Menschen. Anhanf ausgewählter Beispiele vergangener Demo-Einsätze stellt das SG-Team Leipzig seine Arbeit vor.
20:00 Uhr: Filmvorführung: Wir sind jung. Wir sind stark. Mit anschließendem Publikumsgespräch mit Regiesseru Burhan Qurbani
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18.7., Montag: Vortrag: Ungewollt und weggeschlossen: Abschiebehaft in Deutschland
Öffnung der Ausstellung 17:00 Uhr
Beginn der Veranstaltung 20:00Uhr
Titel: Abschiebehaft - am Rande der Öffentlichkeit Oder: Ungewollt und Weggeschlossen: Abschiebehaft in Deutschland Aktivist_innen und Beteiligte vermitteln Impressionen aus der Abschiebehaft und informieren über Gründe und die Geschichte der Inhaftierung von Geflüchteten. Neben einem Vortrag gibt es Raum für Fragen und Diskussion.
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19.7., Dienstag: Lesung: Daughters and Sons of Gastarbeiters: Geschichte(n) von damals... Öffnung der Ausstellung: 17 Uhr
Beginn der Veranstaltung: 19:30 Uhr
Sie folgten ihren Eltern aus den Dörfern Anatoliens, Südeuropas, des Balkans nach Deutschland oder kamen in einem Arbeiterviertel der Bundesrepublik zur Welt. Ihre Väter und Mütter sollten in Deutschland als „Gastarbeiter“ den Wirtschaftsaufschwung beflügeln. Ihr Kapitel ist ein wichtiger Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte. Höchste Zeit, ihren Erinnerungen ein Forum zu bieten! Die Töchter und Söhne blicken zurück: In Lesungen erzählen sie persönliche Geschichten und lassen sie mit Bildern aufleben. Es lesen: Cicek Bacik, OK-Hee Jeong, Shlomit Tulgan, Zoran Terzic
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20.7., Mittwoch: Soli-Essen
Öffnung der Ausstellung: 17:00 Uhr
Die Besucher werden eingeladen im Rahmen einer Soliveranstaltung zusammen zu essen und sich in der Ausstellung ‚MIGRATION nach Berlin – Jetzt bin ich hier!’ umzusehen. Mit dem Erlös des Abends wird eine bevorstehende Hochzeit eines Geflüchteten mitfinanziert.
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21.7, Donnerstag: Konzert: Eine musikalische Erzählung mit Karim Mansour
Öffnung der Ausstellung: 17:00 Uhr
Beginn des Konzerts: 20:00 Uhr
Karim Mansour ist ein 1972 in Damaskus geborener Musiker, der erst nach seinem Studium der Erziehungswissenschaften und Psychologie die Liebe zur Musik entdeckte. Mittlerweile wohnt Karim in Berlin, lernt Deutsch und tritt regelmäßig in Kneipen und Cafés auf. An diesem Abend wird Karim Mansour ein Konzert geben, das die Geschichte des Syrienkrieges und die gegenwärtige Situation musikalisch wiedergeben soll. Karim Mansour gestaltet das Konzert mit zwei Instrumenten, einige Kapitel werden mit der Laute gespielt, eines der ältesten Instrumente überhaupt – an anderen Stellen übernimmt die Violine den erzählenden Teil des Stückes.
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22.7., Freitag: Ankündigung folgt
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23.7., Samstag: Vortrag: Migration aus Nordkorea – Saram e.V.
Öffnung der Ausstellung: 15:00
Beginn der Veranstaltung: 18:00
Die Berliner Menschenrechtsorganisation „Saram e.V. – Für Menschen in Nordkorea“ (saram-ev.de) setzt sich für mehr Wissen um die grauenvolle Menschenrechtslage in Nordkorea ein. Sie organisiert Info-Veranstaltungen und lädt einmal im Jahr zu einem Filmfestival ein. Derzeit übersetzt „Saram“ einen 400-seitigen UN-Bericht über Nordkorea ins Deutsche, in dem auch Überlebende aus nordkoreanischen Konzentrationslagern zu Wort kommen. Im Rahmen der Ausstellung informiert „Saram“ über die Lage nordkoreanischer Flüchtlinge, von denen einige in Deutschland leben.
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24.7.,Sonntag: Vernetzung: Orgas & Initiativen zum Thema Geflüchtete in Berlin
Öffnung der Ausstellung und Beginn: 12:00
Wer engagiert sich wie und welche Angebote gibt es? Wo kann ich helfen und wo bekomme ich Hilfe? An diesem Sonntag kommen verschiedene Initiativen und Organisationen zusammen um ihre Arbeit in Gesprächen vorzustellen. Bei dem offenen „Initiativen Markt“ kann man sich austauschen, Erfahrungen teilen, Hilfe in Anspruch nehmen und Projekte kennenlernen.
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25.7., Montag: Ankündigung folgt
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26.7., Dienstag:Filmvorführung: Rote Tragödie, 75 Min. in ch-deutsch/engl. UT
Öffnung der Ausstellung: 18:00
Beginn der Veranstaltung: 21:00
Boris Blaschko ist ein Kollektiv, welches seinen Wohn- und Arbeitsmittelpunkt hauptsächlich in Berlin hat. Der Film rote Tragödie ist ein Produkt dieses Umstands; viel Freiraum, wenig finanzielle Mittel, eine grosse kulturelle Vielfalt. So wird das Medium Film sehr unbekümmert angefasst: keine klassischen Genres, eine unkonventionelle, experimentelle Dramaturgie und viel Videokunst erheben die einfache Handlung auf eine theatrale Ebene und verleihen dem tragischen Moment im Film eine groteske, komische Note.
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27.7., Mittwoch: FINISSAGE: Filmvorführung "Unsere Heimat“ (UT deutsch)
Öffnung der Ausstellung: 17:00
Beginn der Veranstaltung: 19:00
Filmvorführung: Meine Heimat (mautini). Der Film ist eine Zusammenfassung einer syrischen Fernsehserie und beschreibt die aktuelle Situation der syrischen Flüchtlinge. Die Serie beschreibt den Fluchtweg von der Türkei bis nach Europa und zeigt verschiedene Aspekte auf, mit denen Menschen auf der Flucht konfrontiert sind. Die Serie ist bislang nur auf Arabisch verfügbar, für das Screening wurde ein deutscher Untertitel erarbeitet.
von: varvara