Amüsant, glamourös und bissig, witzig und ironisch widmet sich die 1904 geborene Berliner Bohemienne Ruth Landshoff-Yorck in ihren Feuilletons Zeitgeist und Lebensart der zwanziger Jahre. Sie charakterisiert darin die neue „Weibliche Höflichkeit“, nimmt die Spezies der Grammophonsnobs unter die Lupe und macht Entdeckungen Unter den Linden. 1930 erschien ihr erster Roman, "Die Vielen und der Eine"; ihre weiteren Romane konnten nach 1933 nicht mehr in Deutschland erscheinen und wurden erst posthum im AvivA Verlag veröffentlicht.