Kunstprojekt „Am Telefon sagt man nix“ Audioinstallation zum Thema Überwachung
"Am Telefon sagt man nix" zeigt eindrücklich, wie persönliche Informationen, die durch Überwachung gesammelt wurden, die Zeit überdauern und in einem neuen Kontext wiederverwendet werden können.
Die Audioinstallation der Künstlergruppe ÜB3R präsentiert am Unesco Welttag des audiovisuellen Erbes originale, von der Staatssicherheit abgehörte Telefonate und veranschaulicht, wie es sich anfühlt, überwacht zu werden. Überwachung ist nicht nur die objektive Erhebung von Informationen, denn Daten erzählen immer auch Geschichten aus unserem privaten Lebensalltag.
ÜB3R sind Stefanie Kinsky und die Brüder Pascal und Paul Wiedenmann. Die Künstler realisieren Projekte im Spannungsfeld zwischen Gesellschaft, Kunst, Design und Geschichte.
Ergänzend besteht die Möglichkeit, das Tonstudio des Stasi-Unterlagen-Archivs zu besichtigen und etwas über den Bestand, die Erhaltung und Erschließung von Tondokumenten des MfS zu erfahren. Darüber hinaus werden ausgewählte Fotomotive der Stasi-Zentrale präsentiert, die auf Instagram veröffentlicht wurden.
Der Eintritt ist frei.
Bild: Ein Telefonhörer als Teil der Kunstinstallation "Am Telefon sagt man nix" Quelle: Üb3r
Ort: Ehemalige Stasi-Zentrale "Haus 7" Ruschestraße 103 10365 Berlin
Veranstalter: Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen 10106 Berlin Telefon: (030) 23 24-89 25 Fax: (030) 23 24-71 79 E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de
Mitveranstalter: Künstlergruppe Üb3r, vertreten durch Stefanie Kinsky, Pascal Wiedenmann und Paul F. Wiedenmann Torfstr. 17 13353 Berlin