Musikalisch-literarische Berliner Salonkunst: Metamorphosen von Bild und Gesang verdeutlichen Akzent-Verschiebungen
Jiddische Lieder und Stücke erinnern an die jüdische Kultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Sonst hören wir sie nur noch auf Schelllackplatten vom Grammophon. Die Gitaristin Sibyll Plappert singt von Zeiten, in denen wegen Rassismus, Behindertenfeindlichkeit und Chauvinismus massenhaft Menschen ihr Leben verloren. Bei wachsender Armut vor der eigenen Haustür, den Flüchtlingsbewegungen und der Kriege in der Welt gewinnen diese Lieder eine ganz neue Bedeutung, wie die Autorin Anne Allex weiß. Der Stimm- und Instrumentalkünstler Olaf Garbow untermalt die Lieder und Texte instrumental. Dies reflektiert Maira C. Gomez in ihrem Bühnenbild.
Imbiss inklusive, Getränke Selbstzahler. Gefördert von Aktion Mensch