Eine Ausstellung von Mwangi Hutter im Rahmen von POW (Post-Otherness-Wedding) kuratiert von Solvej Helweg Ovesen und Dr. Bonaventure Soh Bejeng Ndikung
Eröffnung am 24.11.2016 um 19 Uhr
Begrüßung Sabine Weißler, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt Straßen und Grünflächen und Dr. Ute Müller-Tischler, Leiterin der Galerie Wedding und des Fachbereichs Kunst und Kultur
Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Solvej Helweg Ovesen und den Künstler*innen Mwangi Hutter
Live Act »Rania in Music Land« ab 20:30 Uhr
»Einssein« ist ein Thema, das seit langem schon eine wichtige Rolle in der Arbeit des Künstlerpaares spielt. Ingrid Mwangis und Robert Hutters kreative und private Partnerschaft schlägt Brücken zwischen kenianischen und deutschen »verkörperten Seelen«. Sie führen eine internationale, kosmopolitische Beziehung, wie so viele Menschen im multikulturellen und von Migration geprägten Stadtteil Wedding, in dem sich die Galerie befindet. Die beiden Videoinstallationen von Mwangi Hutter reflektieren den performativen und kollektiven Charakter ihrer Arbeiten, in denen sie meist selbst und ihre beiden Töchter als Performer*innen agieren. In der Installation greift die schwarz-weiße Bemalung der großen Glasfassade der Galerie Wedding eine Signatur in der Kunst von Mwangi Hutter auf – die Farbkombination Schwarz und Weiß als Symbol einerseits für einen Kontrast und andererseits für den Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Die auf den ersten Blick undurchdringliche visuelle Barriere stellt sich bald als eine durchlässige Oberfläche heraus; die schwarze und weiße Kreidefarbe kann leicht von außen abgewischt werden, so dass der Blick frei wird auf das, was sich im Ausstellungsraum selbst abspielt: die Projektion einer Frau und eines Mannes, auf getrennten Betten ruhend.
Begleitveranstaltungen:
Künstlergespräch am 26.11.2016 um 17 Uhr mit Mwangi Hutter und Solvej Helweg Ovesen
Führung durch die Ausstellung am 12.01.2017 um 19 Uhr mit Solvej Helweg Ovesen
Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und dem Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien.