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Juliane Ebner Landstrich - Ein Film und seine Zeichnungen

Schiffbauerdamm 10117 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: freier Eintritt
Mittwoch 18.01.2017 bis Sonntag 30.04.2017 - Anfangszeit: 11:00 Uhr
Kategorie: Kunst
Im Jahr 2015 beauftragte der Kunstbeirat des Deutschen Bundestages zum ersten Mal vier zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler mit Werken, die sich im weitesten Sinne mit Geschichte und Gegenwart des Parlaments auseinandersetzen sollten.

Die Berliner Künstlerin Juliane Ebner, die 2013 bereits im Mauer-Mahnmal mit der Ausstellung „Parallelverschiebung“ vorgestellt worden war, hat den Auftrag zum Anlass genommen, sich auf eine Spurensuche zu begeben, die im Reichstag von 1933 ihren Anfang nimmt: Der halbstündige, auf hunderten Zeichnungen basierende Kurzfilm „Landstrich“ erzählt vom Schicksal einer deutschen Familie zwischen Kriegsende und Mauerfall. Der Film ist wie alle Filme der Künstlerin biografisch inspiriert und nicht auf die offizielle Geschichtsschreibung, sondern auf die individuelle Erinnerung gerichtet. Er beginnt mit den Sätzen:

„Nach dem Krieg hatte meine Großmutter ein schlechtes Gewissen, weil sie noch lebte. Ihr Mann hatte ihr eine Pistole gegeben und gesagt, wenn der Russe käme, solle sie zuerst die Kinder und dann sich selbst erschießen, und das hatte sie nicht getan.“

Wir laden Sie herzlich ein!

Landstrich – Ein Film und seine Bilder
Juliane Ebner

18. Januar bis 30. April 2017
Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag,
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Schiffbauerdamm
10117 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr
Der Eintritt ist frei.
An den Eingängen finden Sicherheitskontrollen statt.

von: kunstraum

Mehr Infos im Internet:

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