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Linke UnternehmerInnen

Raumerstraße 39 10437 Berlin - zum Stadtplan
Sonntag 11.12.2016 - Anfangszeit: 16:00 Uhr
Kategorie: Wissen live
Am 11. Dezember von 16 bis 18 Uhr live aus Speiches Blueskneipe und auf rockradio.de sind Volker Fischer und Cosimo Malchus zu Gast beim Bedingungslosen Nachmittag, um uns die Arbeitsgemeinschaft Linke UnternehmerInnen vorzustellen.

Fischer, Jahrgang 1953, seit 1969 politisch und gewerkschaftlich aktiv, studierte VWL, BWL, Soziologie, Rechtswissenschaft arbeitete als Unternehmensberater und Projektentwickler, später als Veranstalter, Produzent, Regisseur und Autor, betreibt seit 2014 eine Ausstellungsgalerie Er ist seit 2010 Sprecher der LAG Linke UnternehmerInnen


Malchus, Jahrgang 1996, Sprecher der Basisorganisation Westend (Die Linke) in Berlin, studiert Rechtswissenschaft. Da sein Interesse der politischen Philosophie und somit auch innovativen politischen Ideen gilt, ist er auf das bedingungslosen Grundeinkommens aufmerksam geworden. Er sagt dazu u.a.: „[...]Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine Frage sowohl von wirtschaftlicher und verwaltungstechnischer Vernunft, als auch von gesellschaftlicher Gerechtigkeit.“


Wie immer könnt live dabei sein und Fragen stellen in Speiches Blueskneipe (Eintritt frei, während der Sendung rauchfrei) oder über unseren Livechat auf www.rockradio.de.

Und hier schon mal vorab Infos zu den Linken UnternehmerInnen (Selbstbeschreibung)


Linke UnternehmerInnen sehen sich in der Tradition großer Unternehmer, die wie Friedrich Engels und August Bebel deutsche Tugenden des Handwerks, wie Schöpferkraft, Fleiß, Innovation, Pünktlichkeit, Ordnungsliebe und Heimatbezogenheit, praktizierten. Mit sozialer und ökologischer Verantwortung wollen sie für eine Welt ohne Krieg und kapitalistische Ausbeutung unternehmerisch wirken. Wir arbeiten für den Unternehmensgewinn, um gut zu leben und auch, damit Mitarbeiter gut leben können. Denn das ist unser Unternehmenskapital. Wir wollen soziale Gerechtigkeit auch für Unternehmerinnen und Unternehmer. Was bringt ein Kapitalismus, der kleinen und mittleren Unternehmen immer weniger Handlungsfreiheit lässt und dafür Konzerne und Großspekulanten von zivilisatorischen Regeln befreit?
Wir wollen einen starken sozialen und demokratischen Rechtsstaat, der alle Menschen und Wirtschaftsakteuren auch vor der Wirtschaftskriminalität der Großbanken und Konzerne schützt. Wir sind für starke Gewerkschaften und Mindestlohn, weil nur mit einer starken Kaufkraft werden unsere Leistungen angemessen bezahlt, beziehungsweise abgekauft. Wir wollen eine EU, die nicht den USA nachgebaut ist, sondern den besten demokratischen, sozialen und friedlichen Traditionen Europas und dem Angriffskriegsverbot des Grundgesetzes entspricht. Wir suchen weiter nach Ideen, mit denen die Binnenkaufkraft gestärkt werden kann. Ob im Handwerk, Kultur, Dienstleistung oder Produktion wollen wir als Selbstständiger oder Kleinunternehmer in den sozial- ökologischen Umbau der Gesellschaft, der Errichtung Gemeinwohl orientierte Wirtschaftsstrukturen einbringen. Von der Politik und Regierung erwarten wir, dass Selbstständige kleine und mittlere Unter-nehmen, die immerhin den größten Teil der Wertschöpfung erbringen und die Mehrheit der Arbeits- und Ausbildungsplätze unterhalten und vornehmlich in regionalen Wirtschaftskreisläufe, nicht wie Globelplayer Unternehmen als „Heuschrecken“, tätig sind und somit wesentlich zur kommunalen Finanzierung beitragen, dass gleichberechtigte wirtschaftliche Rahmenbedingungen geschaffen werden.
BAG wie LAG setzen sich für eine bessere soziale Sicherung ein, für die adäquate Stellung beispielsweise der Kulturschaffenden und Handwerker (Bezahlung, Urheberrecht, Unternehmenskultur, Unternehmens-Sozialmanagement ...) sowie für die Nachwuchsförderung (Aus-, Fort- und Weiterbildung). Hierbei sind auch kooperative Systeme, Solidarwirtschaft usw. im Fokus.

von: ju3iane

Mehr Infos im Internet:

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