Acht internationale Künstler/innen, die alle einen persönlichen wie auch künstlerischen Bezug zu Berlin haben, zeigen während 72 Stunden Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Video, Objekt- und Textilkunst.
Silkes Bartschs Arbeiten siedeln sich im Grenzbereich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion an. Stéphanie Bonn dokumentiert in ihrer Fotografie mystische Orte und Begebenheiten. Thomas Keller setzt sich in seinen Filmen und seiner Fotografie mit Abwesenheit und Verlust auseinander. Stéphanie Mohnhaupt lässt in ihren Zeichnungsserien Formen entstehen und sich wieder auflösen. Sladjan Nedeljkovic beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Bildern: öffentliche und private, gedruckte und bewegte, erinnerte und reale. Mads Dahl Pedersen fokussiert in seiner Malerei auf die wechselwirkende Beziehung von Natur und Mensch. Jutta Scheiner experimentiert in ihren Bildern mit der menschlichen Form. Ruth Thomas spielt in ihren textilen Arbeiten mit systembestimmten Kompositionen.
Diese ganz unterschiedlichen künstlerischen Positionen setzen sich alle mit dem Menschen und seiner Umgebung auseinander. Allen Künstlern gemeinsam ist auch, dass ihr künstlerisches Schaffen von ihrer Zeit in Berlin geprägt ist. Die verschiedenen Ansätze und Medien geben einen guten Einblick in die zeitgenössischen Kunstströmungen.