Die Galerie Mutter Fourage, die sich seit Jahren der Wiederentdeckung vergessener Künstlerbiographien um 1900 widmet, zeigt eine umfassende Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern, die Mitglieder oder Gäste der Berliner Secession waren.
Dabei wird deutlich, dass sie auch nach ihrer Spaltung 1913 aktiv und wichtig für den Berliner Kunstbetrieb war. Die Berliner Secession gilt bis heute als die bedeutendste und zugleich langlebigste Künstlervereinigung Deutschlands.
Arbeiten der 1920er und 1930er Jahre zeugen neben jenen aus der Kernzeit von der fortbestehenden Bedeutung der Berliner Secession für den Berliner Kunstbetrieb, ihrer Ausstellungstätigkeit und ihrer Stellung innerhalb der offiziellen Kunstpolitik. Sie verdeutlichen aber auch, dass die Berliner Secession nicht nur wegweisend für den Impressionismus war, sondern auch für die darauffolgende Klassische Moderne.
Die Galerie ist geöffnet Fr 14-18 Uhr, Sa+So 12-17 Uhr und nach Vereinbarung