Der Journalist und Publizist LUTZ RACKOW (Jg. 1932; Berlin)
Moderation: Detlef W. Stein (Zeithistoriker/ Institutsleiter, Berlin)
Zum Thema: Lutz Rackow arbeitete bei der DDR-Zeitung "Der Morgen" als Wirtschaftsredakteur. Am 16. Juni 1953 begleitete er den Protestzug der Bauarbeiter in Berlin und beobachtete am folgenden Tag die revolutionären Vorgänge in Ostberlin aus nächster Nähe.
Zur Person: Lutz Rackow nennt sich "Berliner aus Geburt und Überzeugung". Wegen der neuen Stalinisierung des SED-Regimes wechselte er unter Beibehaltung seines Wohnsitzes an die TU-Berlin-Charlottenburg zum Studium der Wirtschaftswissenschaften und der neuesten deutschen Geschichte. Wiederholt geriet er in den Fokus der DDR-Staatssicherheit, widerstand jedoch erfolgreich Verstrickungs- und Werbungsversuchen des MfS. Gegen den ideologischen Zwang wehrte sich der junge Rackow. Schließlich konnte er an einer weiteren Schule sein Abitur ablegen. Danach absolvierte er ein Volontariat an der Tageszeitung der LDP "Der Morgen".
ORT: Haus 1, linker Eingang RAUM 614 Ruschestr. 103, 10365 Berlin (U-Bhf. Magdalenstr.)
Eine Veranstaltung des OEZB mit dem Bürgerkomitees 15. Januar in Kooperation mit dem Bürgerkomitees 15. Januar und VPVDK e.V.
Nächste Stasi Geländeführung: Stasi contra Kiez. 3. Juni 2018 15.30 Uhr Anmeldung: bueko_1501_berlin@web.de Näheres unter: http://www.buergerkomitee1501berlin.de/