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Sprechsaal Screening: Collin // nach dem Roman von Stefan Heym

Marienstraße 26 10117 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: freier Eintritt, Spende erwünscht
Mittwoch 16.01.2019 - Anfangszeit: 19:30 Uhr
Kategorie: Kino
BRD 1981 // BUCH Stefan Heym // DREHBUCH Klaus Poche // REGIE Peter Schulze-Rohr // KAMERA Charly Steinberger // MUSIK Friedrich Scholz

In einer Klinik für prominente Patienten in Ost-Berlin begegnen sich der Schriftsteller und Staatspreisträger Hans Collin (Curd Jürgens) und ein einflußreicher Funktionär des Staatssicherheitsdienstes, Wilhelm Urack (Hans-Christian Blech). Sie kennen sich aus den gemeinsamen Anfängen der Parteiarbeit, kämpften einst in Spanien gemeinsam gegen Franco und Hitler und gingen später zusammen ins Exil. Die Vergangenheit wird in beiden lebendig in der Gestalt von Havalka (Hannes Messemer), der von Urack wegen angeblicher Staatsverhetzung verurteilt und nie rehabilitiert wurde. Collin hatte damals zu den Vorwürfen geschwiegen, und nicht nur dazu. Und das ist der Grund für seine Krankheit: Er gesteht sich die Schönfärberei seiner Bücher ein und kann nicht mehr schreiben, will aber die Wahrheit ans Licht bringen. Und die wird auch Urack treffen. Dr. Christine Roth (Thekla Carola Wied), geschieden von Dr. Andreas Roth (Armin Mueller-Stahl), bemüht sich sehr um die Genesung von Collin und bestärkt ihn in dem Entschluß, seine Memoiren zu verfassen. Uracks Enkel Peter (Werner Stocker), ein oppositioneller Jugendlicher unter ständiger Stasi-Bewachung, beginnt eine Beziehung mit Christine, setzt sich aber in den Westen ab. Einen moralischen Verlust muß auch Collin hinnehmen, als er erfährt, daß seine Frau Nina (Margot Werner) ein Verhältnis mit Professor Gerlinger (Peter Kuiper), dem Leiter der Klinik, hat. Aus dem Krankenhaus entlassen, beendet Collin seine Memoiren.

von: Sprechsaal

Bilder aus Berlin

 
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