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Stalins deutsche Spionin – Ilse Stöbe und das Auswärtige Amt

Leipziger Platz 9 10117 Berlin - zum Stadtplan
Dienstag 01.10.2019 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Kategorie: Wissen live
Am 10. Juli 2014 wurde Ilse Stöbe auf die Ehrentafel für die im Auswärtigen Amt tätigen Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur gesetzt und geehrt. Sie verriet dem sowjetischen Militärgeheimdienst GRU die Angriffsvorbereitungen Hitlers auf die Sowjetunion und übermittelte weitere hochbrisante Informationen, die sie vom Legationsrat im Auswärtigen Amt Rudolf von Scheliha bekam. Ilse Stöbe wurde dafür am 12. September 1942 festgenommen, am 14. Dezember zum Tode verurteilt und am 22. Dezember in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Sabine Kebir und ihrem Co-Autor Hans Coppi ist es zu verdan­ken, dass über 70 Jahre nach dem Ende der Nazidiktatur zwei stillen Helden des Widerstands eine späte Ehrung zuteil werden konnte. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dieses Buch mit einer Würdigung unterstützt.

Neben weiteren Agenten-Biografien und Geheimdienst-Operationen bietet die Dauerausstellung des Deutschen Spionagemuseums auch viele seltene Exponate aus dem 2. Weltkrieg: von Enigma-Chiffriermaschinen bis hin zu Propaganda-Granaten. Geöffnet jeden Tag 10:00-20:00 Uhr am Leipziger Platz 9 mitten in Berlin.

TEILNEHMER

Dr. Sabine Kebir, Autorin

Dr. Elke Scherstjanoi, Wiss. Mitarbeiterin Institut für Zeitgeschichte

Eintritt frei

von: DSM

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin