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Politischer Salon - NS-Zwangsarbeit in Berlin

Mansteinstr. 4 10783 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Donnerstag 12.03.2020 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Kategorie: Wissen live
NS-Zwangsarbeit in Berlin

Vortrag mit Historiker & Kurator Dipl. Pol. Thomas Irmer

Etwa 26 Millionen Menschen aus West- und Osteuropa wurden während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime zur Zwangsarbeit ausge­beutet. Zwangsarbeit war ein allgegenwärtiges Massenphänomen: Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter arbeiteten in der Rüstungsin­dustrie, in der Landwirtschaft und in privaten Haushalten.

Woher kamen die Männer, Frauen und Kinder? Welche Gruppen von Zwangsarbeiter*innen gab es? Wie war der "Alltag" dieser Menschen? Wo und für wen mussten sie arbeiten? Wie sah es nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mit Entschädigungen aus?

Im Vortrag beleuchtet Thomas Irmer diese Fragen am Beispiel von Berlin. In der damals größten Rüstungsmetropole in Europa mussten über eine halbe Millionen Menschen gegen ihren Willen arbeiten.

Thomas Irmer, Diplom-Politologe, Historiker & Kurator. Er arbeitet zur Zeit-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Elektroindustrie und des Unternehmens AEG/Telefunken, die Geschichte der NS-Zwangsarbeit sowie die Geschichte totaler Institutionen und des Arbeitshauses Rummelsburg.

Bild Pixabay

von: Klaus Dieter

Bilder aus Berlin

 
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