Im Rahmen der Mosse-Tage 2020 wird es vier Vorträge geben, den Aufakt macht das Museum Pankow mit
Jüdisches Leben im Prenzlauer Berg vor 1933 (Bernt Roder, Beate Boehnisch)
Der heutige Ortsteil Prenzlauer Berg lockt jährlich zahllose Besucherinnen und Besucher nach Berlin. Viele lieben das lebhafte Treiben, die Restaurants und Cafés. Andere sind an der Geschichte dieses Stadtgebietes interessiert. Wer sich hier auf die historische Spurensuche nach jüdischem Leben macht, besucht meist die Synagoge in der Rykestraße und den Jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee. Diese Zeugnisse lassen nur erahnen, dass sich der Bezirk Prenzlauer Berg vor 1933 durch eine Vielfalt jüdischen Lebens auszeichnete. Beate Boehnisch und Bernt Roder vom Museum Pankow erinnern an die einst so lebendige Kultur und zeigen, wo es in der Gegenwart wieder jüdisches Leben in Prenzlauer Berg gibt.
weitere Termine sind:
15.9.2020: Christian Wolter, Sporthistoriker: Arbeiterfußball in Berlin und auf dem Exer
17.9.2020: Dr. Meike Hoffmann vom Projekt MARI: Rudolf Mosse als Sammler und Mäzen
21.9.2020: Dr. René Wiese vom Zentrum deutsche Sportgeschichte: Jahn-Sportpark als sportpolitischen Ort in der DDR
Während der MOSSE-TAGE 2020 ist die Open-Air-Ausstellung 100 Jahre Mossestraße auf dem Gelände des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks (direkt vor dem Stadion) vom 8. bis 23. September 2020 zu sehen.
Alle Vorträge beginnen um 19 Uhr im Fanprojekt Cantianstraße 25 (Ecke Cantian-/Topsstraße). Da in Befolgung der Hygieneregeln nur etwa 25 Personen in den Veranstaltungsraum passen, bitten wir um Anmeldung unter post@mossestrasse.de.