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Jo Shapcott: Mein Leben im Schlaf - Eine Lesung mit Jan Wagner zur Lyrik, Verwandlung, den Grenzen zwischen dem Selbst & der Außenwelt
Einschränkung:
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Melden Sie sich gern zur Veranstaltung an unter:
info@stadtbibliothek-neukoelln.de
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oder 030 / 90239 4313
Donnerstag 09.06.2022
- Anfangszeit: 18:00 Uhr
Die Gedichte der Lyrikerin Jo Shapcott, ausgewählt und übersetzt von Jan Wagner. „Kein Mann macht mir Angst. Ich spanne, sieh her, / die Glieder an, um sie zu wandeln, ich lache / und spüre das Wogen anderer Gestalten unter der Haut“ – Jo Shapcott ist eine furchtlose Verwandlungskünstlerin. Egal ob sie für die Dauer eines Gedichts in die Haut einer Ziege, eines Nashorns oder einer Kuh schlüpft, immer zieht es sie zu Momenten der Auflösung, in denen die Grenzen zwischen dem Selbst und der Außenwelt durchbrochen werden, die Perspektive sich ändert, das eigene Denken und Empfinden sich weiten.
In der Gleichzeitigkeit von kühler Präzision, Witz und souveräner Körperlichkeit liegt ihr großer Reiz. Jo Shapcott, 1953 in London geboren, gehört zu den wichtigsten Stimmen englischsprachiger Lyrik ihrer Zeit. Sie ist zweifache Gewinnerin der National Poetry Competition, 2011 erhielt sie die Queen’s Gold Medal for Poetry.
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Jan Wagner, 1971 in Hamburg geboren, lebt in Berlin. 2001 erschien sein erster Gedichtband “Probebohrung im Himmel”. Es folgten “Guerickes Sperling” (2004), “Achtzehn Pasteten” (2007), “Australien” (2010), Die Eulenhasser in den Hallenhäusern (2012) und der Sammelband Selbstporträt mit Bienenschwarm (2016). Zuletzt erschien der Essayband Der verschlossene Raum (2017). Für seinen Gedichtband Regentonnenvariationen (2014) gewann er 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse, 2017 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.
Wann:
09.06.2022, 18:00 Uhr
Wo:
Helene-Nathan-Bibliothek
Anmeldung:
info@stadtbibliothek-neukoelln.de
oder 030 / 90239 4313
von: SydDaun