– 92 min. / Deutsch, Rumänisch, Polnisch, Russisch (OmU / deutsche UTs) / Deutschland 2020 | Regie: Yulia Lokshina –
In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leiharbeiterinnen des größten Schweineschlachtbetriebs des Landes ums Überleben – und Aktivistinnen, die sich für deren Rechte einsetzen, mit den Behörden. Zur gleichen Zeit proben Münchener Gymnasiast*innen das Stück „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“ und reflektieren über die deutschen Wirtschaftsstrukturen und ihr Verhältnis dazu.
Verwoben mit den Gedankengängen der Jugendlichen und ihrer Auseinandersetzung mit dem Text in den Proben erzählt der Film in unterschiedlichen Fragmenten über Bedingungen und Facetten von Leiharbeit und Arbeitsmigration in Deutschland.
Das Gespräch mit Yulia Lokshina moderiert Susanne Dzeik (docfilm42)
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Nach dem Film findet eine Diskussion mit der Filmemacherin statt. Der Eintritt ist jeweils frei, Spenden sind erwünscht. Eine Veranstaltungsreihe des NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V. in Kooperation mit docfilm42 e.V.
– gefördert durch die Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt