Zur Eröffnung des Beteiligungsprojektes „Schoeler Scholle“ in der ersten Gartensaison lädt das Schoeler-Schlösschen bei freiem Eintritt ein zu einer filmischen Reise durch 100 Jahre Gartengeschichte kuratiert von Christine Kisorsy. Gespräche mit Filmemacher:innen, Historiker:innen und Akteur:innen begleiten das Programm.
Provisorium an der Mauer In der Nachkriegszeit, als Improvisation bei der Berliner Bevölkerung für die Versorgung mit Nahrungsmitteln gefragt war, wurde jedes Stück freies Land in der Stadt für gärtnerische Zwecke genutzt. In Zeiten des Mauerbaus bekamen auch Kleingärten politische Bedeutung, wenn sie bei der Errichtung der Grenze im Wege waren. Filme, welche den Berliner Alltag in den Lauben dies- und jenseits der Mauer zeigen, beschliessen das Program. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit Dr. Jens Schöne, Historiker und Stellvertretender Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Filmkuratorin Christine Kisorsy.