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1. Berliner Travel Slam - Peter Voss reist in einer guten Stunde mit drei Reisenden um die Welt

Linienstraße 162 10115 Berlin - zum Stadtplan
Freitag 12.02.2016 - Anfangszeit: 19:30 Uhr
Kategorie: Kleinkunst
Peter Voss moderiert am 12.2. den „1. Berliner Travel Slam“ für die VHS Berlin-Mitte in der Linienstraße 162. Beginn 19:30 Uhr. Der Eintritt ist für diese Veranstaltung frei. Drei Reisende ringen bei Travel Slam um die Gunst des Publikums. In einem fotoreichen Vortrag von etwa 15 Minuten präsentieren die Kandidaten unterhaltsam ihre Reisen und berichten von ihren interessanten Erfahrungen und Erlebnissen. Dem vom Publikum gekürten Gewinner winken dann das „Goldene Travel-Zepter“ und ein attraktiver Sachpreis. Außerdem darf der Erstplatzierte weitere fünf Minuten von seiner Reise erzählen. Bei dem kurzweiligen Abend steht nicht der Siegesgedanke im Vordergrund, sondern der einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Die
Veranstaltung wird zu einer Art Travellounge für vom Reisefieber Infizierte. Weitere Informationen und atmosphärische Eindrücke unter www.travelslam.de.

Unsere drei Reisenden:

Coach und Autorin Ursel Biester unternimmt 2011 nach dem Studium eine Europareise zum Thema "Gemeinschaft", um den Lebensabschnitt "Studium" abzuschließen. Es wird ein Aufbruch ins Ungewisse mit dem Plan, keinen Plan zu haben. Stattdessen lässt sie sich von Ort zu Ort weiterempfehlen. Sie startet in Dänemark, bereist Süddeutschland, Nordspanien, Portugal und wieder Spanien. Sie besucht auf ihrer Reise pädagogische Programme, Unternehmen und Lebensgemeinschaften und fragt sich: Was macht Gemeinschaft aus? Und: Wie gelingt es, in einer Gemeinschaft Individuum zu bleiben?

Der Wissenschaftsjournalist Udo Flohr reist ins Gelobte Land, unter anderem um in Nordisrael eine bislang nur Forschern zugängliche Höhle zu besuchen, in der sich vor 55.000 Jahren
Menschen mit Neandertalern nicht nur zum Stricken trafen. Versehentlich wird Udo wenig später über Nacht in der Jerusalemer Grabeskirche eingesperrt.

Jörg Zimmermann, Philosophieprofessor im Ruhestand, blickt zurück auf das Flüchtlingskind im Hungerwinter 1946, das seine frühen Jahre mit dem zerstörten Dresden als Hintergrund im oberbergischen Waldland verbringt. Der Wassersturz des Stauwehrs einer Achsenfabrik wird zum gleichermaßen melancholischen wie euphorischen Leitmotiv jener längsten Reise, die allen Menschen notwendigerweise auferlegt ist. Die letzte Wiederbegegnung mit dieser ersten Heimat oder Fremde endet vor einer Buddhafigur, die im Park eines ehemaligen Erholungsheims für verdiente Nazis dauerhaft Frieden stiften soll.

von: mawag

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin