Am 13. August 1961 wurde die Grenze zwischen Alt-Treptow, Kreuzberg und Neukölln hermetisch abgeriegelt, dann trennte die Berliner Mauer die Bezirke in Ost und West. Wo heute die Partyszene flaniert, wo täglich neue Cafés und Kneipen aufmachen, wo Bioprodukte und Kunsthandwerk zu Hause sind, da stand vor 25 Jahren noch die Mauer.
Wir freuen uns, private Fotografien von Alt-Treptower Nachbarn und Zeitzeugen ausstellen zu können, die die Mauer und deren Fall aus einer sehr persönlichen Perspektive dokumentieren. Zum größten Teil wurden die Fotografien noch nie öffentlich gezeigt. Einigen großformatigen Fotos wird die heutige Sicht aus gleichem Blickwinkel gegenübergestellt. Geben sie ihre Geschichte preis?
Mit Zeitzeugen sprechen wir über Fluchtwege oder wagemutige Treptower, die sich per Leiter oder Seil in den Westen befördert haben. Aber auch das Alltägliche interessiert uns: wie lebte es sich diesseits und jenseits der Mauer?
Programm: 17. Oktober 2014, 19 Uhr, Eröffnung der Ausstellung mit Tagebuchlesungen 9. November 2014, 16 Uhr, Bürgertreffen mit Zeitzeugen Do-So, 14.00 Uhr Mauertouren mit Rolf Strobel (bis 15.11.), Anm.: 0163-630 30 26