Macht beruht auf Sprache und Gehörtwerden. Doch gerade Machtinhaber oder jene, die nach der Macht streben, verwenden immer mehr eine Sprache, bei der man nur noch weghören möchte. Angesichts dieser aktuellen politischen Tendenzen widmet sich dieser Abend Gegenkonzepten, die sich mit der gegenwärtigen politischen Relevanz von Sprache in künstlerischen Formaten auseinandersetzen. Der Fokus liegt auf der Frage, inwiefern gerade Kunst und Literatur die Grundlage zu aktivem revolutionären Handeln und Denken schaffen können. Organisiert wird der Abend vom jungen Berliner Kunstverein artburst berlin (ehemals Art van Demon), der zum Anlass des Events seine Namensänderung feiern wird. Es ist an der Zeit für eine Kunstansage!