those that slip among molecules
Kim Bode
Mi, 27.04. | 18:00
Opening
DJ Set von Softboy b2b deine Flamme
Fr, 24.06. | 17:00 & Sa, 25.06. | 14:00
Dreaming with plants
Workshop mit hooops: Astarte Posch & Elisa Pieper mit Anmeldung
Mi, 01.06. | 15:00 - 17:00
Was ist Natur?
Workshop in einfacher Sprache mit dem F3_Kollektiv
DE
Ein oranger Lichtstrahl trifft den ziegelroten, zerklüfteten Boden. Elektronisches Säuseln fährt durch den Raum. Pflanzen brechen durch die aufgeschichteten Erdschichten. In transparent gefärbter Atmosphäre zeigt Kim Bode die Arbeit those that slip among molecules in der Galerie im Turm. Der graue Waschbeton vom Frankfurter Tor trifft auf diese raue Umgebung, die für unterschiedliche Auseinandersetzungen Raum schafft und Anstöße geben möchte.
In der um sich greifenden Arbeit wachsen stetig krautige Gewächse, welche auch in Homers’ Dichtung Odyssee ihren Platz finden. Mythologisch beschreiben die Asphodel-Wiesen einen Ort der griechischen Unterwelt Hades. Erzählt wird von einem Ort, an dem Seelen verweilen und nicht für ihre Handlungen im sterblichen Leben belohnt oder bestraft werden.
Kim Bode erschafft Landschaften, die nicht zwischen den menschengemachten Konstrukten künstlich und natürlich unterscheiden, sondern diese verquicken. Dabei wird nicht nur das Narrativ hinterfragt, in welchem der Mensch sich als herrschende Person über die Natur imaginiert, sondern es werden Vorstellungen queerer Ökologien in den Vordergrund gestellt.
kuratiert von Linnéa Meiners
Mit freundlicher Unterstützung des Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und des Fonds Ausstellungsvergütungen für bildende Künstler*innen.
Die Galerie im Turm ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg.
EN
A beam of orange light hits the brick-red, craggy floor. Electronic whispers travel through the room. Plants pierce through the piled-up layers of soil. In a transparently coloured atmosphere, Kim Bode present their work, titled those that slip among molecules, at Galerie im Turm. Frankfurter Tor’s grey, exposed-aggregate concrete contrasts with this raw environment, which opens a space for interrogations and new ideas.
A herbaceous plant, which also features in Homer’s Odyssey, grows steadily in this expansive artwork. In Greek mythology, the Asphodel Meadows are a region in Hades, the underworld. The myth describes a place where souls dwell without being rewarded or punished for their deeds during mortal life.
Kim Bode create landscapes that do not distinguish between the human constructs of what is artificial or natural, instead interweaving them. This not only challenges the narrative in which humans imagine themselves as ruling over nature, but also brings to the fore conceptions of queer ecologies.
curated by Linnéa Meiners
Text: Kim Bode & Linnéa
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