In seinen kurzen Texten kämpft der Hamburger Poetry-Slammer Matti Seydel gegen Doktrin, die Tristesse der Welt und gegen mindestens sieben eigene Dämonen. Auf der Bühne wird er zum psychopathischen Phantasten, zum romantischen Nerd, zum zornigen Slam-Poeten. Ihm sind die Sympathien des Publikums egal und ohne Rücksicht auf Verluste performt er seine bissigen Texte ohne Wohlfühlwortwahl und ohne Happy End.