Vom Land in die Großstadt gezogen, seine Wurzeln hinter sich lassend, durchwandert der Ich-Erzähler als Barmann, Anzeigenverkäufer, Online-Journalist oder Blogger die Existenzmöglichkeiten der prekären Medienarbeiter zwischen Facebook und HartzIV. Er kündigt so oft wie er seine Freundinnen verlässt. Immer stärker verstrickt er sich in die Maskerade eines Doppellebens, plant schließlich eine Entführung, um seine Webseite bekannter zu machen ... Nicht zuletzt ein Roman über das Berlin der Nullerjahre.