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35 Jahre HipHop in Deutschland - Vortrag mit Sascha Verlan

Brunnenstr. 181 10119 Berlin - zum Stadtplan
Donnerstag 02.03.2017 - Anfangszeit: 20:00 Uhr
Anfang der 2000er Jahre ist Rap in Deutschland dort angekommen, wo er immer hinwollte: “ich will, dass man mich hört und sieht, deswegen rap ich” (Torch – Kapitel 1). HipHop, das Sprachrohr der Minderheiten (Chuck D) bekommt also endlich die Aufmerksamkeit, die sich die Szene gewünscht, die sie verdient hat, aber was sind eigentlich die Botschaften, die dabei vermittelt und reproduziert werden? Wie hat sich die Szene verändert in den vergangenen gut 35 Jahren? Wie hat sich die Haltung der medialen und politischen Öffentlichkeit gewandelt? Welches Bild zeichnen die etablierten Medien aktuell von HipHop zwischen Gangster, Ghetto und Gewalt, Geld, Drogen und Islam, Migration, Männlichkeit und Sexismus? Und wie selbstbestimmt ist die Szene eigentlich noch?

Anhand vieler Musik-, Bild- und Videobeispiele zeichnet Sascha Verlan die zentralen Entwicklungslinien nach und zeigt: HipHop hat nach wie vor die Kraft, die gesellschaftlichen Machtverhältnisse in Frage zu stellen. Die vergangenen Jahre haben aber auch gezeigt, wie sich HipHop instrumentalisieren lässt und dazu beiträgt, die gesellschaftlichen Machtstrukturen zu zementieren.

von: StbMitte

Bilder aus Berlin