In meinen Kalender importieren (ICS)

Berliner Pub Talk zum Prostitutionsgesetz: Prostituierte besser schützen - Freier bestrafen? im en passent

Schönhauser Allee 58 10437 Berlin - zum Stadtplan
Donnerstag 27.11.2014 - Anfangszeit: 20:00 Uhr
Kategorie: Leute treffen

Ein Thema, zwei Gesprächspartner,2 x 30 Minuten, Einstieg mit Moderation,danach fishbowl, #pubtalk. ... alles im Schachcafe en passent Wer diskutiert? Karolina Leppert, Vorstand bei Hydra e.V.Sylvia Pantel MdB, Mitglied im Deutschen Bundestag für Düsseldorf-Süd Alle Gäste des Berliner Pub Talks Moderation: Andrej Laue Einführung: Matthias Bannas Thema Prostitutionsgesetz Mit einem neuen Prostitutionsgesetz will die Bundesregierung die Zwangsprostitution in Deutschland bekämpfen und Prostituierte besser schützen. Geplant sind unter anderem eine Meldepflicht für Prostituierte, schärfere Regeln für den Betrieb von Bordellen und das Verbot von Sexualpraktiken. Sind die Vorschläge geeignet, um Zwangsprostitution einzudämmen oder richten sie mehr Schaden an, als Nutzen zu stiften? Statements der Diskutantinnen Karolina Leppert: „Was können wir tun um Frauen wirklich zu helfen in Würde ihrer Arbeit nachzugehen? Maßnahmen wie die Freierbestrafung in Schweden oder Einschränkungen wie sie die Bundesregierung plant, helfen nicht, sondern führen nur zu einer Verlagerung. Die Prostitution gibt es trotzdem. Besser wären eine vollständige Entkriminalisierung und eine legale Anerkennung der Sexarbeit." Sylvia Pantel MdB: „Seit 2002 ist Prostitution nicht mehr sittenwidrig. Prostituierte können Leistungen der Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung beanspruchen. Die Liberalisierung des Prostitutionsgesetzes hat die Lage von vielen Prostituierten aber nicht verbessert. Deutschland ist ein attraktiver Standort für Zwangsprostitution geworden. Es gibt weder eine Erlaubnispflicht für Bordelle noch eine Anmeldepflicht für Prostituierte. Nach Schätzung von Sachverständigen arbeiten nur ca. 10 Prozent der Prostituierten freiwillig und selbstbestimmt in der Sexarbeit. Viele sind durch kriminelle Machenschaften, Täuschung, Zwang, Gewalt und gegen ihren Willen in die Prostitution gekommen. Das wollen wir nun durch eine Reform des Prostitutionsgesetzes ändern." Anmeldung Per Email: matthias.bannas@gmail.com oder auf Facebook bei Berliner Pub Talk: www.facebook.com/BerlinerPubTalk. Wir freuen uns natürlich auch über spontane Besuche. Worum geht's beim Berliner Pub Talk? Politische Diskussionsveranstaltungen kranken häufig an kleinteiligen Themen, großen Podien, langer Dauer und einer mangelhafte Einbeziehung des Publikums. Im Berliner Pub Talk werden in nur 2 x 30 Minuten große Themen auf den Punkt gebracht. Auf dem Podium sitzen neben dem Moderator zwei Experten. Zwei weitere Sitzplätze sind frei. Der Moderator stellt zwei bis drei Fragen zum Warmwerden. Dann kommt das Publikum ins Spiel. Wer mitdiskutieren möchte, nimmt auf der Bühne Platz. Die Sitzplätze auf der Bühne können jederzeit von neuen Teilnehmern aus dem Publikum durch Abklatschen übernommen werden; fishbowl eben. Wer steckt dahinter? Der Berliner Pub Talk wird von Mitgliedern des Toastmaster-Clubs Berliner Redekünstler organisiert. Verantwortliche Personen: Matthias Bannas, Leiter Verbandskommunikation beim Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) Dr. Felix Hardach, Verwaltungsjurist Georg Preller, Moderator und Coach Alan Schapke, Graphiker und Werber Alexander Schröder, Politikwissenschaftler Manuela Stamm, Moderatorin Andrea Tschammer, Graphikerin

von: Bunny

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin