Eine Ausstellung über die Situation und Rolle von "Frauen im geteilten Deutschland" zeigt das Bundesarchiv vom 26. Juni bis 10. Juli 2025 in seiner Dienststelle in Berlin-Lichterfelde. Darin werden viele Klischees und Rollenzuschreibungen thematisiert und die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Frauen in der Bundesrepublik und der DDR der 1970er und 1980er Jahre auf 20 Plakaten dargestellt.
Die Ausstellung wurde von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur konzipiert und ist für zwei Wochen im Foyer des Benutzungszentrums des Bundesarchivs zu sehen. Sie ist während der Öffnungszeiten des Lesesaals (Mo-Mi 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr, Fr. 9-16 Uhr) öffentlich zugänglich.
Eröffnet wird die Ausstellung am 26. Juni um 18:00 Uhr mit einem Vortrag der Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Frau Dr. Anna Kaminsky, über "Rabenmütter oder Vorbilder für eine gelungene Emanzipation? Frauen in der DDR".
Vortrag und Ausstellung finden statt im Rahmen der Vortragsreihe der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv (SAPMO), deren Veranstaltungen des Jahres 2025 unter dem Thema "Frauen in der DDR" stehen.