Das Prague Quiet Music Collective, ein Ensemble, das sich der reduktionistischen und postminimalistischen zeitgenössischen Musik verschrieben hat, tritt zum ersten Mal in Berlin auf. Die Gruppe präsentiert eine Musik der Verlangsamung, der Stille und der Aufmerksamkeit für Klänge und hat Werke von Komponisten wie Klaus Lang, Eva-Maria Houben und Jürg Frey in Auftrag gegeben. Das Programm im NYT Art Space basiert hauptsächlich auf zwei längeren Stücken: „osynliga stigar” des schwedischen Komponisten Marcus Lundberg, komponiert für das diesjährige Prague Quiet Music Festival und dort im Juni uraufgeführt, sowie „love chants” des australischen Komponisten Josten Myburgh, uraufgeführt vom Ensemble im November letzten Jahres, nun in einer neuen, überarbeiteten Fassung. Abgerundet wird das Programm durch die Weltpremiere eines kurzen Gitarrenstücks von Lundberg, eine Textpartitur des künstlerischen Leiters des Ensembles, Ian Mikyska, und Improvisationen mit Josten Myburgh am Saxophon.