Das Plejaden Quartett spielt Ausschnitte aus der Plejaden Suite Treibende Grooves, farbenreiche Harmonien und sensible melodische Passagen kennzeichnen die Plejaden Suite, eine Komposition des in Berlin lebenden österreichischen Trompeters und Flügelhornisten Paul Schwingenschlögl. Das programmatische Werk, entstanden im Auftrag des Wiener Musikers und Produzenten Ronnie Rocket, basiert auf dem Sternbild der Plejaden und den Legenden der griechischen Mythologie, die sich um das Gestirn ranken. Jeder der neun Sätze ist einem der Sterne gewidmet, und hinter jedem Stern steht eine - meist weibliche - mythische Gestalt, der ein bestimmter Charakter und ein bestimmtes Schicksal zugeschrieben wird. Schwingenschlögl schöpft als Komponist aus einem reichen Kenntnis- und Erfahrungsschatz. Er arbeitete mit Jazzgrößen aus den USA und legendären Jazzern der DDR, mit Kollegen aus Blues, Funk und Soul, aber auch mit afrikanischen, indischen und arabischen Musikern. Die Begeisterung für die musikalische Auseinandersetzung mit dem Neuen und Fremden durchzieht seine Entwicklung und seine Werke.
Denis Stilke – Schlagzeug Kubi Kubach – Bass Thomas Finke – Klavier Paul Schwingenschlögl – Trompete, Flügelhorn