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Berlin liest ein Buch: Daniela Dröscher liest aus "Lügen über meine Mutter"

Brunnenstr. 181 10119 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: freier Eintritt, Anmeldung erbeten über Pretix-Link
Dienstag 02.06.2026 - Anfangszeit: 19:30 Uhr
Moderation: Miriam Zeh (Deutschlandfunk)

Daniela Dröscher erzählt von einer Kindheit im Hunsrück der 1980er Jahre: Ihr kindliches Alter Ego muss miterleben, wie der Vater das Übergewicht der Mutter für alles verantwortlich macht, was ihm versagt bleibt. Er treibt diese Lüge so weit, zu behaupten, die Leibesfülle seiner Frau behindere seine Karriere. Aber was ist damals wirklich passiert? In Daniela Dröschers "Kammerspiel namens Familie" spiegeln sich Themen wie Feminismus, Patriarchat, Sorgearbeit, gesellschaftlicher Aufstieg und die Aufopferung der Mütter in zugleich bewegender wie kunstvoller Weise.

Daniela Dröscher, Jahrgang 1977, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin. Promotion im Fach Medienwissenschaft an der Universität Potsdam sowie ein Diplom in »Szenischem Schreiben« an der Universität Graz. Ihr Romandebüt »Die Lichter des George Psalmanazar« erschien 2009, es folgten der Erzählband »Gloria« (2010) und der Roman »Pola« (2012) sowie das Memoir »Zeige deine Klasse« (2018).

Sie wurde u.a. mit dem Anna Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet.

Der Roman »Lügen über meine Mutter« (2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und ist bald im Kino zu sehen. Im April 2026 erscheint außerdem Daniela Dröschers neues Buch »Sprechen« und zwar in der Reihe »Leben« bei Hanser Berlin.

Berlin liest ein Buch

Die Aktion "Berlin liest ein Buch" wurde 2021 von radioeins, radio3 und dem Landesverband Berlin des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) ins Leben gerufen.

Anmeldung für kostenfreie Tickets über Pretix: 
https://pretix.eu/Philipp-Schaeffer-Bibliothek/droescher/

von: StbMitte

Mehr Infos im Internet:

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