Seit den Terrorangriffen der Hamas am 7.10.23 hat das Thema Antisemitismus auch hierzulande auf tragische Weise an Aktualität gewonnen. Viele Menschen fragen sich seither, wie es zu einer so explosiven Zunahme von Antisemitismus kommen konnte und was man im Alltag dagegen tun kann. Wir möchten uns diesen Fragen bei einem Kiezspaziergang durch Tempelhof-Schöneberg nähern. Im Laufe von etwa vier Stunden werden wir auf ca. 3 Kilometern verschiedene Tatorte aufsuchen. Anhand der konkreten antisemitischen Taten wollen wir gemeinsam diskutieren, was Antisemitismus ist, wie man ihn erkennt, wovon er motiviert ist und wie er sich ideologisch, historisch und politisch entwickelt hat. Unser Ziel ist die gemeinsame Reflexion und Diskussion, um das Bewusstsein für die aktuellen Formen von Antisemitismus zu fördern. Wir sprechen dabei über historische Phänomene wie christlichen und muslimischen Antijudaismus und Antisemitismus im Nationalsozialismus. Insbesondere wird sich unser Gespräch jedoch auf ganz aktuelle politische Phänomene wie sekundären, israelbezogenen, linken und islamischen Antisemitismus beziehen – wobei wir ein besonderes Augenmerk auf den 7. Oktober und dessen Folgen legen werden.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt und eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich. Anmeldung über info@masiyot.de