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Burnout – Ein Phänomen unserer Gesellschaft. Es trifft die Besten. Vortrag mit Marina Schumacher und M. Dietrich
Freitag 03.06.2016
- Anfangszeit: 17:00 Uhr
Sich selbst und seinem Lebensumfeld entfremdet sein, ein Gefühl von Sinnlosigkeit, Erschöpfung, die zu bewältigenden Aufgaben erscheinen als ein unüberwindbarer Berg, Schlafstörungen, zunehmende innere Unruhe und Ängste - immer mehr Menschen sind von diesem Phänomen betroffen, welches in der schulmedizinischen Praxis als Burnout, Managersyndrom, psychovegetativer Kollaps, chronisches Erschöpfungssyndrom oder als Neurasthenie diagnostiziert und dem mit langfristiger medikamentöser Einstellung und Kuraufenthalten begegnet wird.
In Unternehmen, wo es um Leistung und ungebremstes Wachstum geht, werfen Mitarbeiter, die an Burnout erkranken, Fragen auf, die unangenehm sind, da sie Grundlegendes berühren könnten. Warum erkranken die einen im selben Arbeitsumfeld, während andere anscheinend keinen Schaden nehmen? Warum trifft es häufig Mitarbeiter, die zunächst hochmotiviert und mit einer idealistischen Haltung ihre Arbeit begannen und denen der Sinn ihrer beruflichen Tätigkeit verloren gegangen ist?
Welche Rolle spielen Austauschbarkeit, fehlende Selbstfindungsphase im lückenlosen Lebenslauf, sowie das Damoklesschwert möglicher Arbeitslosigkeit und der Beruf als Zwangshochzeit auf Lebenszeit, bei zu vielen Menschen? Gibt es Möglichkeiten, sich gegen Burnout zu schützen? Warum hat die Zahl der Burnout-Fälle in den letzten Jahren so dramatisch zugenommen?
An diesem Nachmittag möchten meine Kollegin M. Dietrich und ich mit dem überholten Irrglauben, es handle sich beim Burnout nur um das Ausbrennen von Einzelpersonen, die der Arbeitsbelastung nicht standhalten, aufräumen.
Wir möchten einen Einblick in die Ursachen dieses gesellschaftlichen Phänomens geben, Möglichkeiten der Prävention und der ganzheitlichen Behandlung aufzeigen und Betroffenen einen rechtlichen Überblick verschaffen.
von: Zenit Buchhandlung