In Mühlheim lebte die jüdische Familie Gutmann. Im April 1942 mussten Jeanette und Hans-Josef Gutman zusammen mit über 900 Jüd:innen einen Zug besteigen, der sie von Düsseldorf „in den Osten“ brachte. Endstation der Fahrt war das kleine Städtchen Izbica in Ostpolen. Dort verliert sich ihre Spur. Izbica war zu jener Zeit ein sogenanntes Transitghetto. Aus dem gesamten "Reich" wurden Jüd:innen dorthin verschleppt, um in den Mordstätten der „Aktion Reinhardt“ getötet zu werden. Elke Tischer erzählt ihre Geschichte.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung Jedes Opfer hat einen Namen – Zum Gedenken an die Opfer der „Aktion Reinhardt“ statt. Die Ausstellung ist vom 17. März bis zum 17. April 2024 im Foyer des FMP1 zu sehen und ist eine Kooperation aus Münzenberg Forum Berlin, dem Bildungswerk Stanislav Hantz e.V., der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem VVN-BdA.
Der Eintritt zur Veranstaltung und zur Ausstellung ist frei!