In über 160 Städten wurden 1933 Bücher verfolgter Autor:innen verbrannt und viele Werke verboten. Viele Autor:innen flohen ins Exil oder tauchten unter, wenige leisteten Widerstand. Doch wie reagierten Menschen damals, wenn Bücher verbrannt, verboten und zensiert wurden? Gab es vereinzelt Widerspruch dagegen, wie sah dieser aus - und welche Folgen konnte er haben? Anhand konkreter Beispiele – darunter die Neuköllner Bibliothekarinnen Helene Nathan und Elli Fuchs – geht es um Menschen, die sich auf unterschiedliche Art und Weise gegen die Zerstörung unerwünschter Literatur und damit der staatlichen Kontrolle von Wissen stellten. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch erkunden wir Orte in Neukölln, an denen Widerstand gegen die NS-Literaturpolitik stattfand. In dem Workshop gehen wir den Fragen nach, wie Menschen sich gegen die NS- Literaturpolitik zur Wehr setzten und was wir heute aus diesen Erfahrungen im Umgang mit autoritären und faschistischen Tendenzen mitnehmen können.
Eine Kooperation der Galerie Olga Benario und Verbrannte Orte e.V.
Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung zur Planung wird gebeten unter: Trille Schünke-Bettinger Verbrannte Orte e.V. Mail.: trille.schuenke-bettinger@verbrannte-orte.de http://verbrannte-orte.de