Über den Zusammenhang von Fußballplätzen und Zwangsarbeit in Berlin ist wenig bekannt. Forschungsergebnisse einer Projektgruppe von Hertha BSC-Fans geben neue Einblicke. Fußballspiele lockten während des Zweiten Weltkriegs regelmäßig Tausende Menschen in die Berliner Stadien und sorgten für Ablenkung vom Kriegsalltag. Gleichzeitig bebauten die Nazis Stadien und Sportplätze der Hauptstadt mit Lagern zur Unterbringung von Zwangsarbeiter:innen. Was sahen Fußballbegeisterte, wenn sie an Spieltagen zum beliebten Stadion von Hertha BSC am Gesundbrunnen strömten?
Begrüßung: Daniela Geppert (Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit), Stefano Bazzano & Jacqueline Krug (Fanbeauftragte Hertha BSC), Ralf Busch (Fanprojekt der Sportjugend Berlin),
Vertreter:in von Hertha BSC Vorträge: Spielstätten von Hertha BSC und ihre Rolle bei der NS-Zwangsarbeit
Projektbeteiligte Hertha-Fans Podium: Zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit im Berliner Fußball Juliane Röleke (Historikerin), Dr. Veronika Springmann (Leitung Sportmuseum Berlin), Projektteilnehmer:in, Daniela Geppert (Moderatorin)