Ein Literatursalon mit Lesung, Gespräch und musikalischer Begleitung
Was geschieht, wenn Worte fehlen – oder wenn Schweigen selbst zur Geschichte wird? ---- Unter dem Titel „Schweigen“ lädt die Heinrich-von-der-Haar-Literaturstiftung zu einem besonderen Literaturabend mit Lesungen, Musik und Gesprächen ein.
--- Juliane Meyerhoff, Susanne Middendorf, Ilka Vierkant und Heinrich von der Haar widmen sich in ihren Texten sehr unterschiedlichen Formen des Schweigens – von weitergegebenem Trauma über verborgene Prägungen bis hin zur Sprachlosigkeit angesichts eines Verlustes und dem Aufbegehren gegen das Schweigen.
--- Juliane Meyerhoff: Vererbtes LeidWie ein durch Nazis entstandenes Trauma weitergegeben wird ---- Susanne Middendorf: GletscherwändeVier Menschen stoßen in ihrem Projekt Prägung durch christliche Werte auf verborgene Artefakte in ihrer Biografie.
--- Ilka Vierkant: Mutters SchreiVom Tod der kleinen Schwester und der Schwierigkeit, Worte zu finden.
--- Heinrich von der Haar: nirgendwo heimisch
Wie ein Junge gegen das Schweigen aufbegehrt und ins Abseits gerät.Eine Szene aus dem Roman: Mein Himmel brennt